Für eine überlegte Öffnung professionell agierender Hundeschulen!

Friday, 12 February, 2021

Unser Mitglied Isabel Boergen von der Hundeschule Weltstadt mit Hund und unsere 1. Vorsitzende Kirsten Berger wurden vom Münchner Merkur zum aktuellen Stand der Hundeschulen in Bayern, aber auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen interviewt. In allen anderen Bundesländern ist Hundetraining in Präsenz unter bestimmten Bedingungen gestattet.

Der Artikel ist hier zu finden.

Unser Verband hatte bereits letzte Woche erneut einen Appell an die zuständigen Ministerien in Bayern, NRW und Niedersachsen gerichtet und u.a. darauf hingewiesen, dass aufgrund der Schließungen von Hundeschulen mittel- und langfristig – ohne fachliche Unterstützung der Neuhundebesitzer*innen – mit schwerwiegenden Folgen und Gefahren für Hunde und Menschen zu rechnen ist. Außerdem haben wir darüber informiert, dass die Zahl der Neuanschaffungen von Hunden stark zugenommen hat und der illegale Welpenhandel boomt.

Schleswig-Holstein und Niedersachen haben daraufhin höflich, aber mit der Bitte „abzuwarten“ geantwortet. Die Antwort aus NRW jedoch verschiebt, unserer Ansicht nach, das Problem und die Verantwortung auf die Hundehalter*innen, ohne dass eine Abwägung erkennbar ist.

Zitat: „[…] es ist sehr bedauerlich, wenn sich Menschen Hunde aus unseriösen Quellen anschaffen und dann auch noch ohne Hilfe und Unterstützung bei der Erziehung des Hundes überfordert sein könnten. Dieses nicht sehr verantwortungsvolle Verhalten kann aber nun nicht dazu führen, dass die aus Gründen des Infektionsschutzes in einer pandemischen Lage erforderlichen Schutzmaßnahmen […]  gelockert werden. Auch sehr gute Hygiene-Konzepte, die Sie gewiss entwickelt haben, vermögen die notwendige Zusammenkunft für die Unterrichtung von Hund und Halter/innen nicht zu vermeiden. Diese Zusammenkunft führt aber zu – in dieser Situation – nicht essenziell erforderlichen Kontakten. […]“

Es ist bei Hundetraining im Freien, vor allem bei Einzeltrainings, unter Einhaltung der üblichen Schutzmaßnahmen von einem geringen Infektionsrisiko auszugehen. Dem gegenüber steht ganz klar das tierschutz- und gesellschaftsrelevante Problem verhaltensproblematischer Hunde und überforderter Halter – und dies ist essenziell!

Der Appell des IBH e.V bleibt daher bestehen: Wir bitten die Verantwortlichen dringend, eine überlegte Öffnung professionell agierender Hundeschulen zuzulassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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