Vom IBH anerkannte Fortbildungen & Termine des Verbands

Seit Februar 2016 werden als Fortbildungsnachweise unserer Mitglieder nur noch Veranstaltungen akzeptiert, welche vom IBH e.V. vorher anerkannt wurden bzw. vom IBH e.V. selbst veranstaltet werden.

Es gibt daher die Möglichkeit, dass sich zum einen IBH e.V. Mitglieder selbst generell als Referenten und somit alle ihre Veranstaltungen anerkennen lassen. Und zum anderen für Seminaranbieter*innen und Nicht-Mitglieder, einzelne Veranstaltungen, Veranstaltungsreihen, Weiterbildungen und Online-Angebote anerkennen zu lassen.

Weiterbildung zum/zur lizensierten IBH-Dummy-Trainer*in

Datum:
Tuesday, 18 January, 2022 to Sunday, 3 July, 2022

Einleitung

In der Dummyarbeit ist so viel mehr enthalten, als nur der Apport eines Gegenstands. Diese facettenreiche Beschäftigung beinhaltet unter anderem die einzelnen Bausteine aus der Jagdsequenz, auf deren individuelle Ausprägung optimal eingegangen wird.

Der Lehrgang sowie die Dozierenden spiegeln die Werte des IBHs wieder, welche auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Der Lehrgang qualifiziert die Teilnehmenden dazu, das erworbene Fachwissen an unterschiedliche Zielgruppen methodisch-didaktisch und wissenschaftlich fundiert weiterzugeben.

Des Weiteren werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Dummyarbeit in den Alltag sowie in den Hundesport zu integrieren und sie somit verschiedenen Mensch-Hund-Teams zugänglich zu machen.

Dieser fachspezifische Lehrgang richtet sich an Hundetrainerinnen und Hundetrainer mit Interesse an der Dummyarbeit und setzt sich aus theoretischen, praktischen sowie webbasierten Modulen zusammen.

Die Weiterbildung wird bei erfolgreich bestandener theoretischer und praktischer Prüfung mit der Lizenz zum/ zur „IBH-Dummy-Trainer*in“ abgeschlossen. Hier findet sich die deatilierte Ausschreibung und Anmeldung.

Zielgruppe

  • Angehende Hundetrainer*innen
  • Leiter*innen in Hundesportvereinen
  • fortgeschrittene Hundehaltende und Dummy-Interessierte

Inhalte der Weiterbildung

  • Begriffe im Dummytraining
  • Dummytraining als Hundesport / Dummytraining im jagdlichen Einsatz (Theorieexkurs)
  • Verhaltenskette Apport
  • Warm-Up/ Cool Down
  • Dummybasics (Heelwork, Stoppen, Steadiness)
  • Die 3 Fächer der Dummyarbeit
  • Rituale für ein effizientes Training
  • Thermik, Gelände, Wasserarbeit kleine Wildkunde
  • Materialkunde/Trainingshilfen (Bezugsquellen und deren sinnvollen Einsatz in der Praxis)
  • Dummytraining in der Verhaltensberatung
  • Dummytraining Transfer/Einsatzmöglichkeiten im Alltag
  • Hundegerechtes Auslastung im Alltag unter Berücksichtigung der Erregungskurve
  • Aufbau von Dummy-Gruppenkursen: Planung, Aufgabenstellung, Gruppenzusammensetzung, Pausenaufgaben, geeignetes Gelände etc.

Zugangsvoraussetzungen zur Weiterbildung

  • Basiswissen im Bereich des Trainings auf Basis positiver Verstärkung*
  • Anerkennung des Leitbilds des IBH e.V.zum Umgang und Training mit Menschen und Hunden auf Basis positiver Verstärkung
  • Computer/ Internetzugang
  • Grundlegende EDV Kenntnisse
  • Bereitschaft zum Umgang mit e-Medien

*Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse in den Bereichen:

  • Targettraining und Verstärker
  • Frustrationstoleranz und Impulskontrolle
  • Entspannungstraining
    • Balance und Entspannungstraining
    • Spiel mit Erregungskurve
  • Ausdrucksverhalten Hund und Körpersprache Mensch und deren Einfluss auf das Training

Während der Weiterbildung können Wissenslücken in diesen Bereichen nicht bearbeitet werden!

Struktur und Umfang der Weiterbildung

Es handelt sich um eine „Blended Learning“ Weiterbildung. Online- und Präsenzelemente sind gekoppelt und wechseln sich ab. Insgesamt umfasst sie 8 Module mit Präsenz- und Onlinephasen und zusätzlichen Webinaren.

In insgesamt 6 Wochenend-Seminaren in Präsenz geht es theoretisch und praktisch rund um das Dummytraining. E-Learning und tutorielle Betreuung sind weitere Elemente der Weiterbildung.

Insgesamt  sind für die Weiterbildung 87,5 Zeitstunden in Präsenz (inkl. Prüfung), 10,5 Zeitstunden Webinar, plus ca. 30  Zeitstunden für E-learning/ Online Tutorials/ Selbstlernzeit einzuplanen.

Kosten der Weiterbildung

Die Kosten für das Weiterbildungspaket betragen 2600€. Mitglieder des IBH e.V. erhalten diese zu einem Preis von 2500,-€ (Fördermitglieder) bzw. 2400,-€ (Vollmitglieder).*

Max. 20 Teilnehmer, max. 12 mit Hund (max. je 6 Hunde pro Präsenztermin - nach Absprache)

*Bei der Anmeldung wird eine erste Teilzahlung in Höhe von jeweils 400€ zum 01.10.2020 fällig und in Rechnung gestellt. Die restliche Weiterbildungsgebühr wird in 2 Teilen von jeweils 1100€ (Nicht-IBH-Mitglieder), bzw. 1050€ (IBH-Fördermitglieder) bzw. 1000€  (IBH-Vollmitglieder) in Rechnung gestellt.

Das Paket beinhaltet 8 Module mit

  • 7 Webinaren
  • 6x2 Präsenztage
  • Zugang zur Lernplattform „Moodle“ mit Online-Materialien
  • Tutorielle Onlinebetreuung
  • Skripte/ Videos/ Materialien
  • Abschlussprüfung/ Lizensierung zum „IBH-Dummytrainer*in“ mittels theoretischer und praktischer Abschlussprüfung

Orte der Weiterbildung

Präsenz in 71336 Waiblingen und Online

Erwerb und Erhalt der Lizenz „IBH e.V. – Dummytrainer*in“

  • Absolvierung der Weiterbildung zum/ zur IBH e.V. – Dummytrainer*in“ mit erfolgreich abgeschlossener Prüfung (Theorie & Praxis)
  • Verpflichtung zum Training auf Basis positiver Verstärkung und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich Hund
  • Verpflichtende jährliche, kostenfreie Online-Supervision zum Erhalt des Titels „IBH e.V. – Dummytrainer*in“ und Nutzung des entsprechenden Logos.

Termine
Einführung
Freischaltung für E-Learning
3-4 Wochen vor Start

Modul 1
18.01.2022 Kick-Off-Webinar/ Online 
Präsenz 2,5 Tage Fr-So
22./23.01.2022 

Modul 2
Präsenz 2 Tage Sa+So
05./06.02.2022

Modul 3
07.03.2022 Webinar/ Online 

Modul 4
09. + 10.04.2022 Webinar/ Online

Modul 5
30.04./01.05.2022 Präsenz 2 Tage Sa+So

Modul 6
16. + 23.05.2022 Webinar/ Online
28./29.05.22 Präsenz 2 Tage Sa+So

Modul 7
06. + 20.06.2022 Webinar/ Online

Modul 8
02./03.07.2022 Präsenz 2 Tage Sa+So
Abschlussprüfung in Theorie und Praxis

Dozent*innen

Das Dozent*innen-Team besteht aus Praktikern mit langjähriger Erfahrung in den verschiedenen Bereichen der Weiterbildung.

Train the Trainer - MEDICAL TRAINING

Datum:
Saturday, 29 January, 2022 to Sunday, 30 January, 2022

Train the Trainer - MEDICAL TRAINING

Körpferpflege und Tierarztbesuche vertrauensvoll meistern

am 29.+30.01.2022 im Hotel Spechtshaardt, Rolandstraße 34, 63860 Rothenbuch

Medical Training ist vor allem in Amerika bereits seit vielen Jahren fixer Bestandteil moderner Zootierhaltung. Primaten lassen sich freiwillig Blut abnehmen, Tiger freuen sich auf das tägliche Zähneputzen und Elefanten genießen ihre Pediküre.

In diesem zweitägigen „Train the Trainer“-Seminar, werden wir uns mit sämtlichen Aspekten des Medical Trainings befassen:

• Kooperationssignale

• Quick-Fix-Lösungsansätze

• Schmerztraining

• Resilienz

• Management

• Gestaltung einer tierfreundlichen Tierarztpraxis

• die perfekte Vorbereitung von Jungtieren auf medizinische Eingriffe

Dies sind einige der geplanten Inhalte. Über Training mittels positiver Verstärkung,

einem stets wachsenden Vertrauen zwischen Mensch und Tier, sowie einem

respektvollen Umgang können Tiere lernen, dass auch Unangenehmes für sie gut zu bewältigen ist.

Viele Beispiele aus dem Zootier- und Hundetraining geben ein umfassendes Bild des Medical Trainings, sorgen für neue Anregungen und kreatives Denken. Ausreichend Raum für Fragen bzw. Diskussionen ist den Dozentinnen ein besonderes Anliegen.

ANNA OBLASSER-MIRTL

Anna Oblasser-Mirtl ist Certified Professional Dog Trainer (CPDT-KA), diplomierte Tiertrainerin (Moorpark College, USA), allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Hunde und Autorin. In ihrer mehr als 15-jährigen Tätigkeit als Tiertrainerin ist sie seit mehreren Jahren als Spezialistin für Assistenzhunde für Menschen mit Diabetes und Expertin für Medical Training im In- und Ausland bekannt. Die 2006 in Österreich von ihr gegründete Institution AnimalTrainingCenter wurde mehrfach international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Impact Award der Animal Behavior Management Alliance, USA. www.animaltrainingcenter.at

BARBARA GLATZ

Nach etlichen Jahren im (Assistenz -)Hundetraining befasst sie sich nun intensiv mit Zootiertraining. Als Beraterin fährt sie in zoologische Einrichtungen quer durch Europa und unterstützt Tierpfleger bei der Verhaltensmodifikation ihrer Zootiere. In Tansania trainiert sie mehrere Monate im Jahr auf einer Farm Wildtiere für deren Auswilderung und für Education-Projekte sowie Polizeihunde und -pferde. Barbara ist Co-Autorin des Buches sowie

der DVD Medical Training. Ihre Projekte wurden bereits international ausgezeichnet

Kosten:

IBH-Mitglied: 150 € ohne Hund

IBH Fördermitglied: 190 € ohne Hund

nicht IBH-Mitglied: 230 € ohne Hund

Hunde bitte nur nach Absprache mitbringen!

Info + Anmeldung

 

Train the Trainer - AGGRESSION

Datum:
Saturday, 21 May, 2022 to Sunday, 22 May, 2022

Train the Trainer – AGGRESSION

mit Dr. med vet. Stephan Gronostay

am 21.+22.05.2022 im Hotel Spechtshaardt, Rolandstraße 34, 63860 Rothenbuch

Aggressives Verhalten gehört zum normalen Verhaltensrepertoire des Hundes. Als eine mögliche Lösungsstrategie dient es dazu, ein anderes Individuum in Distanz zu bringen, wenn von diesem eine vermeintliche Gefahr ausgeht. Allerdings kann aggressives Verhalten für den betroffenen Konfliktpartner gefährlich sein, insbesondere wenn dieser verletzlich ist wie z. B. ein Kind. Aus diesem Grund sind Droh- und Angriffsverhalten, die einen Biss zur Folge haben können, im Zusammenleben mit dem Familienund Begleithund aus Sicht des Menschen unerwünscht und problematisch. Hunde, die eine spezielle Schutzfunktion übernehmen, sollten Aggression nur kontrolliert im Rahmen ihrer Aufgabe zeigen.

Aggressives Verhalten belastet das Zusammenleben von Menschen und Hunden erheblich. Werden Besitzer:innen, Familienmitglieder, Freund:innen oder bekannte Hunde gebissen, leidet das Vertrauensverhältnis zum Hund, der sich in normalen Alltagssituationen oft sehr liebenswert verhält, erheblich. Er scheint unberechenbar, launisch, Macht besessen und unkontrollierbar zu sein. Beißvorfälle mit fremden Menschen und unbekannten Hunden haben unter Umständen noch zusätzliche rechtliche und soziale Konsequenzen, die verantwortliche Besitzer*innen tragen müssen.

Aggressives Verhalten stellt für Hundetrainer:innen besondere Herausforderungen: Oft sind die Besitzer:innen an einem Punkt, an dem sie nicht mehr weiterwissen. Ohne befriedigendes Ergebnis haben sie diverse Ratschläge anderer „erfahrener“

Hundebesitzer:innen befolgt, beim Haustierarzt/der Haustierärztin um Rat gefragt und manchmal auch schon mit anderen Hundetrainer:innen gearbeitet. In manchen Fällen hat sich das Aggressionsproblem trotz dieser Bemühungen verschlimmert. Jetzt stehen viele unbeantwortete Fragen im Raum: Sollen sie den Hund abgeben? Aber an wen? Wer möchte einen aggressiven Hund übernehmen? Muss ihr immer noch geliebter Hund eingeschläfert werden? Welcher Trainingsansatz könnte für ihren Hund die letzte Chance sein? Kann mit positiven und rücksichtsvollen Trainingsmethoden eine Verhaltensverbesserung erzielt werden, oder muss in einem solchen Fall einmal richtig „durchgegriffen“ werden?

An diesem Wochenendseminar behandelt Dr. med. vet. Stephan Gronostay ausführlich die biologischen Grundlagen des aggressiven Verhaltens beim Hund, seine ethologischen und medizinischen Ursachen, die notwendige Einschätzung der von Hund ausgehenden Gefahr und die wichtigsten, auf der Basis von positivem Training basierenden Therapiewege:

  • Warum reagieren Hunde aggressiv?
  • Welches Verhalten zeigen Hunde in Konfliktsituationen, die aggressives Verhalten auslösen können?
  • Mit welchen Signalen des Ausdrucksverhaltenssignalisiert der Hund, dass er einen
  • Konflikt empfindet?
  • Welche Risikofaktoren begünstigen aggressives Verhalten?
  • Welche Rolle spielen Genetik, Rasse, das soziale Umfeld und die Lebensbedingungen?
  • Woran können Trainer*innen, Tierärzt:innen und Hundebesitzer:innen frühzeitig erkennen, dass das Zusammenleben mit dem Hund in manchen Alltagssituationen nicht harmonisch ist und aggressivem Verhalten vorbeugen?
  • Wie wird nach dem Auftreten von Aggression eine individuelle Verhaltensanalyse durchgeführt und die Gefährlichkeit des Hundes beurteilt?
  • Welche tierfreundlichen und positiven Trainingswege bieten sich bei der Therapie von Aggressionsproblemen an?
  • Wo sind ihre Grenzen?
  • Aus welchen Bausteinen sollte ein individueller Trainingsplan bestehen?
  • Wie kann er realisiert werden?
  • Welche Trainingswerkzeuge können in der Therapie aggressiver Hunde effektiv eingesetzt werden?

Anhand von Fallbeispielen stellt Dr. Stephan Gronostay vor, wie individuelle Lösungsmöglichkeiten gefunden werden können, welche Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen für alle Beteiligten unabdingbar sind und wie eine exakte Diagnose als Basis für ein fallspezifisches therapeutisches Vorgehen dient. So gibt dieses Seminar auch Hilfestellungen zum Umgang mit Situationen, in denen das Zusammenleben von Menschen und Hunden durch eine Aggressionsproblematik stark gefährdet ist.

STEPHAN GRONOSTAY

Dr. med. vet. Stephan Gronostay arbeitet

seit 2001 ausschließlich als verhaltenstherapeutisch tätiger Tierarzt mit Hunden, Katzen, Kaninchen und Papageien. 2003 erwarb er die Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ der Landestierärztekammer Hessen (D) und schloss 2015 ein Aufbaustudium an der mit dem Diplom „C.E.A.V. Médecine du Comportement des Animaux Domestiques“ ab. Er gehört dem TOPTrainer-Netzwerk der Tierakademie Scheuerhof von Dr. Viviane Theby und hat die Modulreihe „Trainingsspezialist Hund“ von Katja Frey abgeschlossen. Seit Beginn seiner verhaltensherapeutischen Tätigkeit nutzt Dr. Gronostay ausschließlich sanfte und tierfreundliche Trainingsmethoden mit dem Schwerpunkt auf der positiven Verstärkung von erwünschtem Verhalten und einer sanften und vorausschauenden Kontrolle von Tierverhalten, welches beim Zusammenleben mit dem Menschen problematisch sein kann.

Kosten:

IBH-Mitglied: 150 € ohne Hund

IBH Fördermitglied: 190 € ohne Hund

nicht IBH-Mitglied: 230 € ohne Hund

Hunde bitte nur nach Absprache mitbringen!

Info + Anmeldung

CANINE PTBS - Traumatisierte Hunde verstehen und trainieren

Datum:
Saturday, 11 June, 2022 to Sunday, 12 June, 2022

CANINE PTBS
Traumatisierte Hunde verstehen und trainieren - mit Maria Hense

11.+12.06.2022 

Hotel Spechtshaardt, Rolandstraße 34, 63860 Rothenbuch

Amerikanische Tierärzte haben beobachtet, dass Militär-Hunde nach dem Kriegseinsatz ähnliche Probleme zeigten, wie Soldaten mit Trauma-Folgestörungen. Sie begannen das Phänomen zu untersuchen und Therapien zu entwickeln. 

Inzwischen weiß man, dass PTBS auch beim Hund vorkommt. Man nennt sie dann „canine PTBS“. Diese Erkenntnis kann Folgen für Training und Therapie haben. Hunde mit Traumafolgestörungen müssen anders trainiert oder therapiert werden, als „normale Angsthunde“. 

Ein „Trauma“ ist eine unangenehme Erfahrung, die lange andauernde Folgeschäden verursachen kann. Als Folge können Hunde bestimmte Ängste (Phobien, z.B. Geräuschangst) oder komplexe Störungen (z.B. andauernde Ängste, Hyperaktivität oder Reizbarkeit) zeigen. 

Dieses Seminar hilft, solche Traumatisierungen zu verstehen. Es gibt Techniken an die Hand, mit denen Menschen traumatisierte Hunde halten, führen und verändern können.

Themen sind unter anderem:
• Was ist ein Trauma?
• Welche Folge-Störungen gibt es?
• Woran erkenne ich, ob ein Hund traumatisiert ist?
• Warum sind traumatisierte Hunde anders?
• Was kann man dagegen tun?
• Wie kann ich verhindern, dass ein Hund traumatisiert wird?

Maria Hense ist seit 1993 Tierärztin. Danach erlernte sie einige Jahre die wissenschaftliche Erforschung von Hundeverhalten, unter der Betreuung durch Frau Dr. Feddersen-Petersen. Seit 1998 arbeitet sie als Hundetrainerin, Verhaltenstherapeutin für Tiere und Seminardozentin. Neben dem Schreiben von Fachbüchern und Artikeln rund um Hundeverhalten und Verhaltensauffälligkeiten unterstützt sie verschiedene Trainer- und Tierpsychologenausbildungen als Dozentin und Autorin. 

Ihr Ziel sind psychisch gesunde, alltagstaugliche Hunde, zufriedene Besitzer und die artgerechte Beschäftigung des Hundes. Insbesondere die Arbeit mit so genannten „Problemhunden“ ist Maria Henses Spezialgebiet. 

Sie ist Voll-Mitglied bei IBH, PDTE, GTVmT und ESVCE.

Kosten:
IBH-Mitglied: 150 € ohne Hund
IBH Fördermitglied: 190 € ohne Hund
nicht IBH-Mitglied: 230 € ohne Hund

Hunde bitte nur nach Absprache mitbringen!
Info + Anmeldung
 

Praktisches Welpentraining Umdenken im Welpentraining und der Welpensozialisierung

Datum:
Sunday, 4 September, 2022

Praktisches Welpentraining - AUSGEBUCHT

Umdenken im Welpentraining und der Welpensozialisierung

04./04.09.2022 -  Hotel Spechtshaardt, Rolandstraße 34, 63860 Rothenbuch

mit Chirag Patel aus England (www. domesticatedmanners.com)

Welpen-Training wird oft als einfach zu unterrichtender Gruppenkurs angesehen. Wenn jedoch Fehler in diesem entscheidenden Zeitraum gemacht werden, kann das lebenslange Konsequenzen haben.

Dieser zweitägige Workshop soll insbesondere Trainern*innen fundiertes Wissen auf diesem Gebiet vermitteln, um damit Welpenbesitzer*innen professionelle Hilfestellungen geben zu können. Es gibt so viele verschiedene Informationen rund um die Sozialisierung von Welpen. ABER: Was davon ist  wirklich wissenschaftlich fundiert und was davon ist nur „Meinung“? 

Chirag behandelt u.a. Fragen wie: 

  • Sollten Welpen-Spielgruppen angeboten werden? Wenn ja, wie sollten diese ablaufen?
  • Wie geht man am Besten mit Kund*innen und ihren Fragen um, die als „schwierig“ und „unmotiviert“ wahrgenommen werden.
  • Beißhemmung -  lehren oder nicht? Wie kann diese wenn so unterrichtet werden, dass Kund*innen in die Lage sind, dies auch umzusetzen?
  • Wie kann eine auf Vertrauen, Zuversicht und Mitwirkungsmöglichkeiten basierende Mensch-Welpen-Beziehung gestaltet werden?

Die Grundlage sollte sein, Welpen (und ihren Menschen) Verhaltensweisen zu lehren, welche sie für den Alltag benötigen und die sie auf die Herausforderungen des normalen Lebens vorbereiten. Welche Übungen und Anleitungen sind also sinnvoll? Und welche eher nicht?

Während dieses zweitägigen Workshops möchte Chirag, dass die Teilnehmer*innen generell über Welpensozialisierung und -training im Einzel- und Gruppenunterricht nach- und auch umdenken.
Er wird an beiden Tagen mit einer kleinen Welpengruppe dosierte, praktische Einheiten zeigen, um die Theorie anschaulich in die Praxis umzusetzen.

Des Weiteren behandelt Chirag die Themen:

  • Wie sozialisiere ich einen Welpen „richtig“?
  • Der Welpe beißt?! 
  • Häufige Welpen-Probleme.
  • Einzel-Unterricht für Welpen-Besitzer*innen.

Die Teilnehmer*innen haben natürlich die Möglichkeit, an diesen 2 Tage Fragen zu stellen und verschiedene Aspekte des Trainings zu diskutieren.

Chirag Patel ist Berater für Tierverhalten & Tiertraining, sowie Inhaber von Domesticated Manners in London, UK.
Seine Leidenschaft ist der Einsatz der Wissenschaft der Verhaltensanalyse sowie Ethik, um das Leben von Tieren zu verbessern, die unter menschlicher Obhut leben. Er nutzt vor allem Trainingsprinzipien, die Tiere stressfrei und aktiv im Alltag und bei ihrer tierärztlichen Versorgung beteiligen.

Das Seminar wird in englischer Sprache abgehalten und bei Bedarf durch eine Dolmetscherin ins Deutsche übersetzt. Das Mitbringen von Hunden muss zwingend mit dem Veranstalter abgesprochen werden und ist nur möglich, wenn sich diese ruhig, hinter einem Sichtschutz abgeschirmt, verhalten können und sich dabei wohlfühlen.

Kosten:

IBH-Mitglied: 160€

IBH-Fördermitglied: 210€

kein IBH-Mitglied: 260€

Auschreibung & Anmeldung